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Organisation von Konferenzen und Workshops

3. interdisziplinärer Zentralasientag "Prospects for Peace Research in Central Asia. Between Discourses of Danger, Normative Divides and Global Challenges", Hamburg, 17./18. November 2016

At this planned international conference, researchers from five European and four Central Asian states searched together for prospects of peace research in and from Central Asia. In post-Soviet Central Asia, the preconditions for this field of research are mixed. While there is no shortage of studies on conflicts, security and stability in and with Central Asia, the underlying concepts, the state of research and its dissemination are predominantly Western dominated and often securitized. Genuine Western peace research concepts are poorly received in Central Asia as they are confronted with political, normative and cultural barriers and different understandings of peace. Researchers from the region have often used the theories and tools of traditional security studies when studying conflict issues. They have only begun to develop region-specific approaches with peace research perspectives rooted in their living conditions, political and academic cultures. Thus, the state of research on peace in Central Asia appears both unbalanced and limited. In the current crisis of liberal universalism, European peace research is equally confronted with imbalances and limits. The post-liberal debates have shown that concepts of peace are contested and liberal peace research must reflect on how it is perceived and how - if at all - it can reach out to non-Western states and societies. This phase of general reflection provided a good opportunity to consider the prospects for peace research in and from Central Asia. 

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Dr. Anna Kreikemeyer

Deutsch-Japanischer Workshop "Ein neuer Kalter Krieg? Eine neue Ära der russisch-westlichen Beziehungen", Hamburg, 16. Juni 2015

Experten von CORE, der japanischen Ritsumeikan University und der Kyoto Gakuen University organisierten diesen gemeinsamen Workshop, um Auswirkungen der ukrainischen Krise in zweifacher Hinsicht zu diskutieren – zum einen im Hinblick auf die OSZE und auf sicherheitspolitische Entwicklungen in Europa selbst, zum anderen auf die möglichen Ausstrahlungen der OSZE auf die Sicherheit in Asien. Weitere Themen waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sowie Deutschlands Verantwortung bei der Bewältigung internationaler Konflikte. Außerdem wurden die Gründe für den gegenwärtigen Wandel in der europäischen Sicherheitslandschaft diskutiert. Ein besonderes Thema in den Diskussionen waren die Vorbereitungen auf den deutschen OSZE-Vorsitz im Jahr 2016. Der Workshop wurde anlässlich des Forschungsaufenthalts einer japanischen Delegation in Deutschland und anderen europäischen Ländern durchgeführt.

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Dr. Wolfgang Zellner
Dr. Frank Evers

Internationaler Workshop über "Konventionelle Rüstungskontrolle in Europa: Neue Ansätze in schwierigen Zeiten", Berlin, 23. – 24. April 2015

Das Auswärtige Amt veranstaltete zusammen mit CORE diesen internationalen Workshop über konventionelle Rüstungskontrolle in Europa im Berliner Roten Rathaus. Das war nach Juli 2013 die zweite gemeinsame Veranstaltung dieser Art. Das Ziel war es, weitere Impulse für Diskussionen über die Bedeutung und Anwendbarkeit der konventionellen Rüstungskontrolle und von Vertrauens- und sicherheitsbildenden Maßnahmen (VSBM) zu geben. Der Workshop sollte auch einen Beitrag zu den laufenden Vorbereitungen auf den deutschen OSZE-Vorsitz im Jahr 2016 geben. Er brachte mehr als 80 Regierungsbeamte und Track-II-Experten aus 25 Ländern sowie Vertreter von internationalen und nationalen Organisationen zusammen. Unter den Teilnehmern waren auch Gernot Erler, Sonderbeauftragter der Bundesregierung für den OSZE-Vorsitz 2016, und Patricia Flor, Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle.

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Dr. Wolfgang Zellner
Dr. Frank Evers
Nataliya Schapeler

Hamburger Zentralasien-Tag, 5. Dezember 2014

CORE veranstaltete diesen interdisziplinären Hamburger Zentralasien-Tag zusammen mit der Universität Tübingen, dem Berliner Zentrum Moderner Orient und der Universität Kiel. An der Veranstaltung nahmen insgesamt 30 Juniorforscher und Experten teil. Sie diskutierten Themen wie „multiple Identitäten: Konzepte und Konkurrenz“, „Geschichtspolitik von Staaten und konkurrierenden Akteuren“ sowie Zusammenhänge von regionaler Integration, Globalisierung und Sicherheit.

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Dr. Anna Kreikemeyer

Workshop zum Thema "Moderne Protestformen im euroasiatischen Raum: Herausforderungen für Sozialwissenschaften, Psychologie und Geisteswissenschaften ", Hamburg, 23. -24. Oktober 2014

Diesen Workshop veranstaltete CORE gemeinsam mit dem Institut für Psychologie der Universität Hamburg und dem Collegium Philosophicum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Die Veranstaltung war eine von der Akademie der Wissenschaften finanzierte Young Science Forum Conference. Der Workshop befasste sich aus einer vergleichenden Perspektive heraus mit „alten“ und „neuen“ Protestbewegungen und mit den Motivationen einzelner Akteure, sich in Protestbewegungen zu engagieren. Der Workshop befasste sich zudem mit Auswirkungen des sozio-kulturellen und politischen Kontexts auf die Erscheinungs- und Ausdrucksformen von Protestbewegungen.

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Dr. Elena Kropatcheva

Internationaler Workshop über "Bedrohungswahrnehmungen im OSZE-Raum", Wien, 31. März / 1. April 2014

CORE organisierte diesen Workshop anlässlich der Erarbeitung einer Studie über “Threat Perceptions in the OSCE Area”. Studie und Workshop waren Bestandteil eines von CORE geleiteten Projekts des OSZE-Netzwerks von Think Tanks und akademischen Institutionen. Der Workshop wurde für terminologische und methodische Überlegungen genutzt und speziell zur Erörterung von Bedrohungswahrnehmungen einzelner OSZE-Teilnehmerstaaten. Der Workshop wurde gemeinschaftlich vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten der Schweiz, dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten Finnlands und dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert.

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Dr. Frank Evers
Dr. Wolfgang Zellner

Workshop "Interne und externe Aspekte der europäischen Integrationspolitik in der Ukraine“, Kiew, 16. – 18. Oktober 2013

CORE veranstaltete diese sehr intensive Diskussion mit Wissenschaftlern aus Kiew und mehreren ukrainischen Verwaltungsbezirken zusammen mit der ukrainischen Vereinigung für europäische Studien (Ukrainian European Studies Association) und der ukrainischen Nationalen Akademie für Öffentliche Verwaltung. Die Veranstaltung wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert und fand unmittelbar vor dem EU-Gipfel der Östlichen Partnerschaft in Vilnius statt. Rund zwanzig ukrainische Experten für europäische Studien (European Studies) diskutierten mit Vertretern von CORE ihre Ansichten zu  Chancen und Risiken einer möglichen europäischen Integration der Ukraine.

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Dr. Elena Kropatcheva
Dr. Frank Evers

Hamburger Zentralasien-Tag, 16. September 2013

CORE veranstaltete zusammen mit der Universität Hamburg und der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg diesen interdisziplinären Workshop mit dem Fokus auf den Stand der Zentralasienforschung in Deutschland. Die Veranstaltung brachte 35 Wissenschaftler zusammen, die sich unter anderem mit den Auswirkungen des anhaltenden Autoritarismus auf Feldforschungen und auf die Zusammenarbeit mit Kollegen in Zentralasien, sowie auch auf die Aussichten für interdisziplinäre Zusammenarbeiten beschäftigten.

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Dr. Anna Kreikemeyer

Internationaler Workshop zur „Zukunft der konventionellen Rüstungskontrolle in Europa: Ziele, Mittel und Wege“, Berlin, 2. – 3. Juli 2013

CORE, das Auswärtige Amt und die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) veranstalteten gemeinsam dieses Brainstorming zur Zukunft der konventionellen Rüstungskontrolle in Europa. Der Workshop brachte mehr als 60 Regierungs- und Nichtregierungsvertreter aus über zwei Dutzend Ländern zusammen.

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Dr. Wolfgang Zellner

Veranstaltungszyklus der Initiative für die Entwicklung einer euroatlantischen und eurasischen Sicherheitsgemeinschaft (IDEAS): Workshops und Bericht, Berlin, Moskau, Paris, Warschau 2012

IDEAS – die Initiative für die Entwicklung einer euroatlantischen und eurasischen Sicherheitsgemeinschaft - war eine vierseitige Track-II-Initiative, die in Wien am 8. November 2011 von CORE, der Fondation pour la Recherche Stratégique (FRS), dem Polnischen Institut für Internationale Angelegenheiten (PISM) und dem Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen (Universität) des Außenministeriums Russlands (MGIMO) ins Leben gerufen worden war. Auf der Ministerratstagung der OSZE in Vilnius im Dezember 2011 wandten sich die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Polen und der Russischen Föderation an die vier Institute mit der Aufforderung, eine Reihe von Workshops zu organisieren und eine Studien anzufertigen, um die Diskussion über Zukunft und Charakter einer euroatlantischen und eurasischen Sicherheitsgemeinschaft erneut anzuschieben und den Teilnehmerstaaten der OSZE in Wien entsprechende Empfehlungen zu präsentieren. CORE übernahm die konzeptionelle und organisatorische Leitung der Aktivitäten von IDEAS, die sich insgesamt auf das Jahr 2012 konzentrierten. Vier Workshops wurden zwischen März und Juli 2012 entsprechend in Berlin, Warschau, Paris und Moskau durchgeführt. CORE hatte ebenfalls die redaktionelle Leitung bei der abschließenden Erarbeitung des IDEAS-Berichts inne.

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Dr. Wolfgang Zellner
Dr. Frank Evers

Gemeinsamer Workshop von CORE und dem Auswärtigen Amt zu "Entwicklung von OSZE-Feldaktivitäten ", Wien, 26. - 27. Mai 2011

Das Auswärtige und CORE veranstalteten diesen gemeinsamen Workshop in der Wiener Hofburg mit dem Ziel, zum einen das besondere politische Interesse Deutschlands an den Feldaktivitäten der OSZE zu betonen. Zum anderen wurden spezifische Fragen wie die thematische Ausrichtung der Feldaktivitäten, die Erwartungen von Gastregierungen gegenüber den Feldaktivitäten sowie gemeinsame Interaktionen diskutiert.

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Dr. Frank Evers

Workshop über "Die Rechtsstaatsförderung der OSZE", Wien 25. – 26. März 2010

Das Auswärtige Amt und CORE führten diesen gemeinsam Workshop zur Rechtsstaatsförderung der OSZE in der Wiener Hofburg durch. Der Workshop konzentrierte sich auf die Unabhängigkeit der Justiz und die Verwaltungsjustizreformen in drei Regionen - Osteuropa, Südkaukasus und Zentralasien. Er hatte mehr als 30 Teilnehmer, darunter hochrangige Regierungsvertreter aus Weißrussland, Georgien, Russland, Turkmenistan, der Ukraine und Usbekistan, Rechtsstaatsexperten aus OSZE-Feldaktivitäten, Vertreter des kasachischen OSZE-Vorsitzes und der OSZE-Troika, des BDIMR, der Venedig-Kommission und von verschiedenen Think Tanks. Die Gespräche fanden in einer bemerkenswert lebendigen Atmosphäre statt.

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Dr. Frank Evers

Internationaler Seminar über "Konfliktverhütung durch die OSZE", Almaty, Kasachstan, 21. – 29. November 2009

CORE organisierte diese mehrtägige internationale Veranstaltung zur "Konfliktverhütung durch die OSZE" in Almaty zusammen mit der Kasachischen Nationalen Universität (KAZNU). Sie wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert und zielte auf die Entwicklung der Konfliktpräventionskompetenzen junger Experten aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan.

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Dr. Anna Kreikemeyer

Workshop zum Thema "Russland und die Europäische Union: Streitigkeiten und Gemeinsamkeiten in der OSZE und darüber hinaus", Moskau, 30. September 2008

Das Moskauer Staatliche Institut für Internationale Beziehungen (Universität) des Außenministeriums Russlands (MGIMO) und CORE organisierten in Moskau gemeinsam diesen Workshop. Der Workshop war Teil eines Projekts, das Möglichkeiten zur Verbesserung des Dialogs zwischen den EU-Staaten und der Russischen Föderation im Rahmen der OSZE untersuchte.

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Dr. Wolfgang Zellner
Dr. Frank Evers

Konferenz "Die Zusammenarbeit mit Zentralasien - das Potential der Zentralasien-Strategie der EU", Loccum, 15. -17. September 2008

CORE organisierte diese Konferenz in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie in Loccum. Die Konferenz, die mehr als 100 Teilnehmer zusammen brachte, verband eine Problemanalyse der Zusammenarbeit zentralasiatischer Staaten mit einer kritischen Überprüfung der Umsetzung der EU-Strategie für Zentralasien aus dem Jahr 2007.

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Dr. Anna Kreikemeyer

Pugwash-Workshop "Europäische Sicherheit und kooperative Ansätze der Rüstungskontrolle", Potsdam 6. – 8. Juni 2008

CORE organisierte gemeinsam mit der Interdisziplinären Forschungsgruppe Abrüstung, Rüstungskontrolle und Risikotechnologien des IFSH (IFAR²) diesen Pugwash-Workshop zu Fragen der europäischen Rüstungskontrolle. Die Veranstaltung hatte den speziellen Fokus Raketenabwehr, taktische Atomwaffen und konventionelle Rüstungskontrolle. Neben Track-II-Experten waren Regierungsvertreter der Arbeitsebene aus der Tschechischen Republik, Deutschland, Griechenland, Russland, der Türkei und den USA sowie der NATO anwesend. Unter den Teilnehmern war auch der Generalsekretär der Pugwash Conferences on Science and World Affairs, Prof. Dr. Paolo Cotta-Ramusino. Die Veranstaltung wurde vom Auswärtigen Amt gefördert.

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Dr. Wolfgang Zellner

Workshop zum Thema "Erfahrungen der KSZE / OSZE für den Friedensprozess auf der koreanischen Halbinsel", Hamburg, 23. Juli 2007

CORE und das Korean Institute for National Unification (KINU) organisierten gemeinsam diesen Workshop, um das Problem zu erörtern, ob und in welchem ​​Maße die europäischen Erfahrungen mit dem Aufbau eines multilateralen Sicherheitsregimes im Rahmen der KSZE / OSZE für den Friedensprozess auf koreanischen Halbinsel Anwendung finden können.

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Dr. Wolfgang Zellner
Dr. Frank Evers

Transatlantischer Workshop zum Thema „Demokratisierungsförderung in Zentralasien - Europäische und US-amerikanische Erfahrungen“, Hamburg, 9. – 11. Februar 2007

CORE organisierte diesen Workshop zu verschiedenen Aspekten der Demokratisierungsförderung, speziell zu den Themen Wahlen und ihre Beobachtung, Schutz der Menschenrechte, demokratische Regierungsführung und Entwicklungsperspektiven in Zentralasien auf dem Weg zwischen Liberalisierung und Autokratie.

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Dr. Anna Kreikemeyer

Dr. Wolfgang Zellner