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Wissenschaftlicher Austausch

Austauschprojekt "Eurasia Peace Exchange", 2014-2019

Im Rahmen einer DAAD Mobilitätsförderung, die zum Ziel hat, den Kontakt zwischen Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen in Norwegen und Deutschland aufzubauen und zu erweitern, hat CORE 2014 mit dem norwegischen Centre for Peace Studies (CPS) an der Universität Tromsø einen Austausch über Friedensforschung und –lehre begonnen. 2015 besuchten Delegationen beider Institute einander und wissenschaftliche Mitarbeiter unterrichteten in den jeweiligen Master Programmen. Das CPS ist nun auch Mitglied im Kooperationsverbund der Lehre am IFSH. Darüber hinaus entwickelten beide Institute gemeinsam den Projektantrag “Eurasia Peace Exchange” und reichten ihn im Eurasienprogramm des norwegischen Zentrum für Internationale Bildungszusammenarbeit ein. Hier sollen Universitäten aus Georgien, Kirgisistan und der Ukraine zwischen 2016 und 2019 gemeinsam Sommerschulen organisieren und mit einem umfassenden Austausch Lehrender und Studierender beginnen. Ziel ist es, neue kooperative Konzepte einer Friedensforschung für Europa und Eurasien zu entwickeln. Dieses Vorhaben ist eng verbunden mit dem Projekt “Peace Research in Europe and Eurasia.“

Kontakt:
Anna Kreikemeyer

Friedensforschung in Europa und Eurasien. Zwischen liberalem Universalismus, sozialer Ordnung und hegemonialem Einfluss, 2016

Das Projekt zielt auf einen neuen Ansatz kooperativer Friedensforschung mit Kolleg/-innen aus dem postsowjetischen Raum. Es umfasst erstens einen Vorbereitungsworkshop von Dozent/-innen aus Armenien, Deutschland, Georgien, Kirgisistan und Tadschikistan an der Staatlichen Universität Eriwan, die gemeinsam ein Modul „Peace research in Europe and Eurasia” ausarbeiten werden. Zweitens wird während einer Sommerschule dieses Modul an der Universität Osch getestet und online verfügbar gemacht werden. Schließlich werden vier Gastwissenschaftler/-innen aus den Teilnehmerstaaten zusammen einen Forschungsaufenthalt am CORE/IFSH durchführen. Gemeinsam werden sie Fehlentwicklungen in der bisherigen Friedensforschung ermitteln und neuen Inhalte und Dialogformate entwickeln. Dieses Vorhaben ist eng mit dem “Eurasia Peace Exchange“ Projekt mit dem Centre for Peace Studies (CPS) an der Universität Tromsø verknüpft. Es wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD finanziert.

Kontakt:
Anna Kreikemeyer    

CORE organisiert regelmäßig Veranstaltungen, die sowohl Fachleute als auch Studierende miteinander ins Gespräch bringen. den deutschen Zentralasientag. Seit 2012 wurden vier vom Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD finanzierte Sommerschulen in Zentralasien und Georgien organisiert.

Sommerschule "Friedensforschung in Europa und Eurasien", 12.-17. September 2016, Staatliche Universität Osch, Kirgisistan

Diese Sommerschule zielte auf die kooperative Entwicklung eines Friedensforschungskonzeptes mit Hochschullehrer/-innen aus den vier postsowjetischen Staaten Armenien, Georgien, Kirgisistan und Tadschikistan. Das Projekt beinhaltet einen vorbereitenden Dozent/-innenworkshop der am Projekt beteiligten Staaten an der Staatlichen Universität Erevan. Sie erörterten hier Fehlentwicklungen der bisherigen zumeist rein europäischen Friedensforschung und des operationellen Friedensaufbaus im eurasischen Raum auf zu arbeiten, konzeptionelle Fragen eines dialogischen Neuansatzes zu erörtern, Grundlagen einer gemeinsamen euro-asiatischen Friedensforschung zu erarbeiten und anhand konkrete Konfliktfelder an zu wenden. Schließlich erarbeiteten sie gemeinsam das Modul „Friedensforschung in Europa und Eurasien“ für die Sommerschule an der Universität in Osch, Kirgisistan, an der 15 Doktorand/-innen aus den beteiligten Staaten teilnahmen. Im Anschluss an diese Veranstaltungen führten zwei Wissenschaftler aus Armenien und Kirgsistan einen gemeinsamen Forschungsaufenthalt am IFSH durch. Alle Projektteilnehmer/-innen bilden den Kern des Netzwerkes „Friedensforschung in Europa und Eurasien“. Damit tragen sie zu innovativer Forschung und Lehre bei, die drohende Spaltungen zwischen Europa und Eurasien thematisiert, Brücken baut und den gesellschaftlichen Dialog über Konfliktprävention und Friedensaufbau in Europa und Eurasien wach hält.     

Kontakt: Dr Anna Kreikemeyer

Sommerschule "Politische Ethnographie", Tiflis, Georgien, August 2015

Sommerschule "Modernization and Conflict in Central Asia", Almaty, Kasachstan, August 2014


Sommerschule „The Role of the Afghan Conflict for Central Asia, Duschanbe, Tadschikistan, August 2013


Sommerschule „The role of the Afghan conflict for Central Asia,  Astana, Kasachstan, Juni 2012