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Über CORE

Das Zentrum für OSZE-Forschung im Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

Das Zentrum für OSZE-Forschung / Centre for OSCE Research (CORE) am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) an der Universität Hamburg ist weltweit das erste Institut, das sich spezifisch mit der Erforschung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) befasst. CORE wurde am 6. Januar 2000 im Beisein des deutschen Bundespräsidenten Johannes Rau gegründet. Der Leiter von CORE ist Dr. Wolfgang Zellner.

Das IFSH untersucht Gefährdungen für den Frieden und die internationale Sicherheit in einer praxisorientierten Perspektive. Es wurde 1971 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Gegenwärtig hat das IFSH über 60 Mitarbeiter/innen. Wissenschaftlicher Direktor ist seit Februar 2006 Prof. Michael Brzoska.

Das Forschungsprogramm des IFSH umfasst Fragen der europäischen Sicherheit, Rüstungskontrolle, der Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa, im Kaukasus und in Zentralasien, die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU und Fragen der Weltinnenpolitik. Von Anbeginn an hat das IFSH kontinuierlich zur Forschung über den KSZE/OSZE-Prozesses beigetragen und mit seiner regionalen Expertise im OSZE-Raum den Boden für die Gründung von CORE bereitet.

CORE versteht sich als politisch unabhängige Forschungseinrichtung, die Grundlagenforschung über zentrale Aspekte der Entwicklung der OSZE mit nachfrageorientierten Analysen aktueller Probleme und praktischen Dienstleistungen verknüpft. Die Zielgruppen von CORE sind politische Akteure sowie die akademische und breitere Öffentlichkeit in Deutschland und im OSZE-Raum. Dabei will das Zentrum durch die Entwicklung eines besseren Verständnisses der Probleme und Perspektiven der OSZE zu deren Entwicklung beitragen. CORE strebt eine realistische Bewertung der Fähigkeiten und Grenzen der OSZE an und will darüber die Anstrengungen der Organisation für eine effektive Krisenprävention und Friedenskonsolidierung und den Aufbau einer europäischen Sicherheitsordnung unterstützen. CORE untersucht die Strukturen, Instrumente und Aktivitäten der OSZE und setzt dabei die folgenden Schwerpunkte:

  1. die Feldaktivitäten der OSZE in den Bereichen Krisenprävention und Konfliktmanagement;
  2. die Bemühungen der OSZE, durch Demokratisierung Frieden und Stabilität zu stärken;
  3. Beiträge der OSZE zu einem stabilen und ungeteilten gesamteuropäischen Sicherheitsraum, insbesondere durch Rüstungskontrolle und Unterstützung bei Reformen des Sicherheitssektors;
  4. die institutionelle Entwicklung der OSZE und ihre wachsende Effizienz.

CORE orientiert sich an den Prioritäten der OSZE und konzentriert sich folgerichtig in seiner Arbeit an Konfliktregulierung, Sicherheitsbildung und Demokratisierung sowie den Transformationsprozessen in (Süd-) Osteuropa, im Kaukasus und in Zentralasien. CORE setzt in seiner Projektarbeit auf internationale Zusammenarbeit und realisierbare Lösungen. Verschiedene Mitarbeiter/innen verfügen zusätzlich zu ihrer akademischen Qualifikation über praktische Erfahrungen aus OSZE- Missionen und/oder Regionalexpertise über Mittel-, Ost- und Südosteuropa, den Kaukasus und Zentralasien. Darüber hinaus basieren CORE-Projekte häufig auf der institutionalisierten Kooperation mit Wissenschaftlern vor Ort. Regelmäßige Kontakte mit OSZE-Institutionen und -Missionen sorgen dafür, dass sich die Forschung an politisch relevanten Fragen orientiert.

Einführende Dokumente:

  • Working Paper 18: The Quandaries of Promoting Democracy in Central Asia: Experiences and Perspectives from Europe and the USA, Report of a Transatlantic Workshop at the Centre for OSCE Research in Hamburg, edited by Anna Kreikemeyer and Wolfgang Zellner. (download)
  • Annual Report 2009 (download)
  • Präsentation: CORE - An Overwiew. (MS Powerpoint)

Informationen zu einem Praktikum am IFSH (hier).

Informationen zu einem Praktikum bei CORE für russ. sprachige/n Studentin/en bei CORE (hier).