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Extremsommer 2018 als Anstoß für eine sachlichere Diskussion über den Klimawandel – Essay in der TAZ

Vertrocknete Felder in Dürregebieten oder ein hungernder Eisbär auf einer abdriftenden Eisscholle: In der Berichterstattung über den Klimawandel wird häufig eine plakative und emotional aufgeladene Bildsprache genutzt. Die gesellschaftliche Debatte selbst ist häufig eher politisch motiviert als faktenbasiert. Die Folge: Viele fühlen sich dem Klimawandel hilflos ausgesetzt. Dr. Delf Rothe ist Klimafolgenforscher und Leiter des DFG-Forschungsprojekts "Wissenspolitik der (Un)Sicherheit im Anthropozän". In einem Essay für die Tageszeitung "TAZ" regt er eine "ehrlichere" Debatte über den Klimawandel an. Etwa bei der Diskussion über den überdurchschnittlich heißen Sommer des vergangenen Jahres. Dieser Extremsommer 2018 stehe aus Forschungssicht zwar nicht im direkten Zusammenhang mit der weltweiten Klimaveränderung, habe dafür aber das Bewusstsein für das Thema geschärft. Die sogenannte "Heißzeit" (Wort des Jahres 2018) könne daher eine Chance sein, künftig sachlicher über den Klimawandel, seine Folgen und über mögliche Handlungsansätze zu diskutieren.

 

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