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IFSH-Abrüstungsexperten beraten Außenminister Maas

Am 22. November 2018 tagte im Auswärtigen Amt in Berlin der Gesprächskreis Abrüstung. Vom IFSH waren Götz Neuneck, Wolfgang Zellner und Ulrich Kühn vertreten. Auf der Agenda standen die konventionelle Rüstungskontrolle in Europa, die globale nukleare Ordnung sowie Risiken und Herausforderungen neuer Technologien.

 

Als einer der Referenten stellte Wolfgang Zellner mögliche Wege aus der Krise der konventionellen Rüstungskontrolle vor. Dabei verwies er auf die durchaus positiven, gleichzeitig aber auch begrenzten Ergebnisse des so genannten „Strukturierten Dialogs“ unter dem Dach der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Der „Strukturierte Dialog“ wurde vor zwei Jahren auf Initiative Deutschlands ins Leben gerufen. Seitdem finden regelmäßige Treffen statt, bei denen sich die OSZE-Teilnahmestaaten über Themen wie die Sicherheit in Europa oder die konventionelle Rüstungskontrolle austauschen. Der „Strukturierte Dialog“ ist das einzige überhaupt noch existierende multilaterale Dialogforum, in dem sich Staaten regelmäßig über diese Sicherheitsfragen austauschen.

 

An der Sitzung im Auswärtigen Amt nahm auch der Minister teil. Heiko Maas informierte sich insbesondere über neue und künftige Technologien. Im Mittelpunkt der Diskussion stand dabei vor allem die Frage, wie sich diese Zukunfts- und Risikotechnologien einhegen lassen, um künftige Wettrüsten zu verhindern.