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Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: Video auf "SPIEGEL ONLINE"

Nach dem Vorfall im Schwarzen Meer spitzt sich der Konflikt in der Ost-Ukraine weiter zu.

Vor wenigen Tagen hatte die russische Marine in der Meerenge von Kertsch ukrainische Schiffe an der Weiterfahrt gehindert. Im weiteren Verlauf beschoss und beschlagnahmte der russische Grenzschutz die ukrainischen Schiffe und nahm 23 ukrainische Seeleute fest. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sprach von einem "Akt der Aggression" und ließ für 30 Tage den Kriegszustand ausrufen - erstmals seit Ausbruch des Konflikts vor vier Jahren.

Eine weitere Eskalation im Krim-Konflikt sei vorhersehbar gewesen, erklärt Wolfgang Zellner, stellvertretrender Direktor des IFSH. Im Interview mit "SPIEGEL ONLINE" analysiert er das Geschehen und zeigt Möglichkeiten zur Deeskalation auf.

Der Friedensforscher warnt: Mitten in Europa gebe es seit Ausbruch der Krimkrise einen niedrigschwelligen Krieg, der nun die nächste Eskalationsstufe erreicht habe.

Eine weitere Verschärfung des Konflikts sei brandgefährlich, so Zellner.

 

Das Video bei "SPIEGEL ONLINE" sehen Sie hier.