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Workshop „The Road to the Charter of Paris“

Am 4./5. September trafen sich in Paris 25 Mitglieder des OSCE Network of Think Tanks and Academic Institutions mit Historiker/innen und ehemaligen Diplomat/innen, um den Gang der Verhandlungen nachzuvollziehen, die zur Charta von Paris der KSZE (1990) führten.
Ziel war es, die unterschiedlichen Interessen und Vorstellungen zu identifizieren, die in die Charta eingingen und möglicherweise auch noch heute unterschiedliche Perspektiven begründen.
Der Workshop war Teil des Netzwerk-Projekts „The Road to the Charter of Paris. Historical Narratives and Lessons for the OSCE Today”, das zu einem besseren wechselseitigen Verständnis divergenter sicherheitspolitischer Narrative beitragen will.
Unter den Teilnehmern waren der frühere stellv. sowjetische Außenminister Anatolii Adamishin, der ehemalige OSZE-Generalsekretär Wilhelm Höynck, der frühere polnische Außenminister Adam Daniel Rotfeld und die Botschafter/innen Marianne von Grünigen (Schweiz), William H. Hill und John J. Maresca (USA), Pierre Morel (Frankreich), Stefan Lehne (Österreich), Markku Reimaa (Finnland) und Jerzy M. Nowak (Polen). CORE war durch seinen Leiter Wolfgang Zellner und dessen Stellvertreter, Frank Evers, vertreten.