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CORE-Roundtable "Radikalisierungsprävention in Zentralasien" in Duschanbe

Auf Einladung von CORE und des Zentrums für islamische Studien beim Präsidenten Tadschikistans trafen sich am 28. September 2017 in Duschanbe etwa 20 Regierungsbeamte, Wissenschaftler und NGO-Vertreter zu einem Arbeitstreffen über Radikalisierungsprävention in Tadschikistan. Aus dem IFSH waren Frank Evers, Jeannette Klötzer und Esther Somfalvy vertreten.

 

In einer aufgeschlossenen Atmosphäre diskutierten die Teilnehmer über die religiöse Situation im Land und die derzeitige Religionspolitik der Regierung. Sie tauschten sich über die Ursachen und Erscheinungsformen religiöser Radikalisierung sowie über die deutschen und tadschikischen Erfahrungen mit dem Einsatz zivilpolitischer Präventionsmaßnahmen aus.

 

Dieser Runde Tisch in Duschanbe war Teil des vom Auswärtigen Amt bei CORE in Auftrag gegebenen Projekts „Ansätze für zivile Extremismus- und Radikalisierungsprävention in Zentralasien“.  Seit Anfang 2017 fanden in dessen Rahmen bereits fünf Treffen dieser Art in Moskau sowie Bischkek und Osch (Kirgisistan) und Almaty (Kasachstan) sowie eine Vielzahl individueller Gespräche statt. Die Mitglieder des an dem Projekt arbeitenden CORE-Teams sind Frank Evers, Jeannette Klötzer, Arne Seifert und Esther Somfalvy.