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Wissenschaftsrat zu Gast am IFSH

Das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland, der Wissenschaftsrat, evaluiert die deutsche Frieden- und Konfliktforschung. Während einer Sitzung des Wissenschaftsrats am IFSH wurden nun Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des IFSH, der Universität Hamburg, der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr, des GIGA (German Institute of Global and Area Studies) und dem Hamburger Institut für Sozialforschung geführt. In der ersten Jahreshälfte 2019 will der Wissenschaftsrat seine Ergebnisse vorstellen.

 

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank ist zuversichtlich: „In Hamburg existiert schon jetzt eine einmalige Konstellation von herausragenden universitären und außeruniversitären Einrichtungen der Friedens- und Konfliktforschung. Wir erhoffen uns von der Evaluierung des Wissenschaftsrates Empfehlungen zur Weiterentwicklung und Profilbildung der Hamburger Institute.“

 

Die Hansestadt ist bewusst als Tagungsstätte für das zweitägige Treffen ausgewählt worden. „Hamburg zeichnet sich durch eine in Deutschland einzigartige Dichte und Vielfalt universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen aus, die in der Friedens- und Konfliktforschung aktiv sind“, erklärt die Vorsitzende des Wissenschaftsrates. Das besondere Interesse des Gremiums gelte vor allem der engen Verbindung von gesellschafts- und naturwissenschaftlicher Expertise, die seitens der Politik wie auch der Medien intensiv nachgefragt werde und den spezifischen Markenkern Hamburgs ausmache, so Prof. Dr. Martina Brockmeier.

Die Beurteilung der Hamburger Institute und Einrichtungen geht auf eine Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zurück. 2016 hatte das Ministerium den Wissenschaftsrat um eine Bewertung der deutschen Friedens- und Konfliktforschung gebeten. Die Begutachtung umfasst sowohl die universitären und außeruniversitären Institute als auch die Deutsche Stiftung Friedensforschung als Förderorganisation.