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Der Gegner als Partner: Trump, Putin und die NATO - Gastbeitrag in "Blätter für deutsche und internationale Politik"

Selten sind zwei politische Großereignisse so kontrovers diskutiert worden wie die beiden Gipfeltreffen im vergangenen Juli: der NATO-Gipfel in Brüssel und das anschließende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Helsinki. Das Abschlusskommuniqué des NATO-Gipfels liefert die Grundlage für die künftige Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten. Darüber wurde kaum berichtet. Stattdessen dominierte ein Tweet des US-Präsidenten die Titelseiten und Schlagzeilen der Zeitungen, stellt Wolfgang Zellner fest. Donald Trump hatte darin behauptet, Deutschland mache sich von Russland abhängig, weil es russisches Erdgas importiere.

 

In Helsinki trafen anschließend erstmals seit mehreren Jahren der Präsident der Vereinigten Staaten und der Präsident Russlands wieder aufeinander. Sowohl Trump als auch Putin werteten ihr Gespräch anschließend als Erfolg, während die westlichen Medien überwiegend mit Entsetzen reagierten. Ihr Vorwurf: Trump habe zuvor seine engsten Verbündeten brüskiert und hofiere nun einen autokratischen Herrscher.

 

In seinem Gastbeitrag für die „Blätter für deutsche und internationale Politik“ plädiert Wolfgang Zellner für mehr Sachlichkeit. Statt in simplen schwarz-weiß Bildern und einfachen Freund-Feind-Schemata zu denken, sollten die komplexen Zusammenhänge und Abhängigkeiten nicht aus dem Blick verloren werden. Die USA, Russland und selbst China seien für westliche Regierungen unverzichtbare Partner – unabhängig von der Ausrichtung ihrer politischen Führung. Denn Politik als „Kunst des Möglichen“ zeichne sich unter anderem dadurch aus, Kooperation, Konkurrenz und Gegnerschaft intelligent zu verbinden, so Wolfgang Zellner.

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