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Klimafolgenforschung am IFSH

In enger Kooperation mit der Forschungsgruppe CLISEC (Research Group Climate Change and Security) an der Universität arbeiteten Forscherinnen und Forscher des IFSH zu den potenziellen Folgen des Klimawandels für Konfliktgeschehen, Frieden und Sicherheit. Ein Teil dieser Arbeiten integriert sozial- und naturwissenschaftliche Kompetenz. Sie sind Teil des Exzellenzcluster CLISAP (Integrated Climate System Analysis and Prediction) der Universität Hamburg und weiterer Partner, zu denen auch das IFSH gehört. Das IFSH wurde 2014 auch in den Kreis der Partner des Hamburger KlimaCampus aufgenommen. Der KlimaCampus organisiert Veranstaltungen und koordiniert Berichte, die insbesondere das Ziel haben, die Ergebnisse der Klimaforschung in die Gesellschaft zu tragen.


Aktuelles Schwerpunktthema der Forschung am IFSH sind die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Migration und Konflikt. Neben konzeptionellen Analysen, die in Publikationen mündeten, standen die Forschung zur Bedeutung von Umweltveränderungen für den Krieg in Syrien sowie Genderaspekte von Klimawandel und Migration im Vordergrund der Arbeit. Zu letzterem Forschungsfeld ist das IFSH, vorrangig über Christiane Fröhlich, an mehreren Netzwerkaktivitäten sowie der Organisation von Tagungen führend beteiligt. Außerdem wird von Delf Rothe ein Projekt zum Konzept von Resilienz im Schnittfeld von ökologischen und Sicherheitsthemen, wie den Folgen des Klimawandels, durchgeführt. In der Vergangenheit befassten sich MitarbeiterInnen des IFSH  außerdem mit dem Themen Geoengineerung, Ressourcenkonflikte sowie der Perzeption des Klimawandels durch Streitkräfte.

Veröffentlichungen

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Aufsatz in einer Zeitschrift

Titel: Kein Krieg um Wasser
Autor(en): Michael Brzoska
Journal: Zur Sache BW
Jahr: 2014
Band: 22
Nummer: 2
Seite(n): 8-15
Sprache: Deutsch
Zitations-ID: JA-02575-2014
Zugehögigkeit(en): Aktualisierte Fassung von BA-00283-2013