Kontextspalte

Inhalt

Beratungsprojekte

OSZE Vorsitz-Training

CORE bietet Trainingskurse für OSZE-Teilnehmerstaaten an, die sich für bevorstehende OSZE-Vorsitze vorbereiten, aber auch für Regierungen anderer interessierter Staaten. Ziel dieser Trainings ist es, die Mitarbeiter/innen auf die spezifischen Anforderungen eines OSZE-Vorsitzes vorzubereiten und/oder den für OSZE-Fragen qualifizierten Personalpool der entsprechenden Außenministerien zu verbreitern.

Bisher wurden OSZE-bezogene Trainingskurse für Vertreter/innen des kasachischen (2007, 2008, 2009), des litauischen (2009), des irischen (2011) und des ukrainischen Außenministeriums (2012) sowie des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (2013) durchgeführt. Das serbische Außenministerium hat Interesse an einem Trainingskurs für 2014.

Gegenstände und Dauer der Trainingskurse sind flexibel und hängen von den Wünschen der entsprechenden Länder ab. Dauer und Format der Kurse variieren zwischen drei Tagen und vier Wochen. Die angebotenen Lehrmodule enthalten unter anderen den OSZE-Acquis in seinen drei Dimensionen (Verpflichtungen, Entscheidungen, Instrumente und Aktivitäten), die OSZE-Institutionen und –Feldoperationen, die OSZE-Reformdebatten und verschiedene Gebiete spezifischer Vorsitz-Expertise (z.B. Mandat und Rolle des Vorsitzes, das Management des OSZE-Kalenders, Konsultationen und Entscheidungen, den Etatzyklus etc.). Die OSZE-bezogenen Trainingskurse von CORE werden von eigenen Mitarbeiter/innen und, dank der großzügigen Bereitschaft dieser Institutionen beizutragen, von Vertreter/innen des OSZE-Sekretariats und der OSZE-Institutionen, insbesondere des Büros für Demokratische Institutionen und Menschenrechte und des Hohen Kommissars für nationale Minderheiten durchgeführt.

 

Der jüngste Trainingskurs für das Schweizer Vorsitz-Team fand vom 8.-10. Juli 2013 in Bern statt.

Workshops und Dialoge (mit dem Auswärtigen Amt)

Seit seiner Gründung im Jahre 2000 hat CORE eine Reihe von Workshops und Dialogveranstaltungen organisiert. Viele dieser Aktivitäten wurden zusammen mit dem deutschen Auswärtigen Amt durchgeführt, eine Reihe aber auch auf Anfrage von Außenministerien anderer Staaten oder internationaler Organisationen.

Workshops (2011 – 2013)

Workshop „Developing OSCE Field Activities“, Wien, 26./27. Mai 2011 (gemeinsam organisiert von CORE und dem deutschen Auswärtigen Amt)

Internationaler Workshop „The Intiative for the Development of a Euro-Atlantic and Eurasian Security Community (IDEAS)”, Berlin, 20. März 2012

Im Rahmen des IDEAS-Projekts organisierte CORE den Eröffnungsworkshop mit rund 100 hochrangigen Teilnehmer/innen – darunter 25 Botschafter/innen – aus etwa 30 Teilnehmerstaaten. Das Treffen fand im Auswärtigen Amt in Berlin am 20. März 2012 statt. Der Workshop wurde mit einer Rede des deutschen Außenministers Guido Westerwelle eröffnet und schloss mit einem Empfang durch Staatssekretärin Dr. Emily Haber.

Internationaler Workshop „The Future of Conventional Arms Control in Europe: Goals, Ways and Means“, Berlin, 2./3. Juli 2013 (gemeinsam veranstaltet von CORE, dem Auswärtigen Amt und der Bundesakademie für Sicherheitspolitik)

Dialoge

Erfahrungsaustausch mit hochrangigen säkularen und islamischen Vertretern aus Tadschikistan über „Das Verhältnis zwischen Staat und Religion in Deutschland und Tadschikistan“, Berlin und Hamburg, 13. – 20. April 2013.

Die tadschikische Delegation unter Leitung von Subchon Koschonow, dem Chefberater des Präsidenten der Republik Tadschikistan für soziale Fragen und Öffentlichkeitsarbeit nahm 18 Treffen mit 24 Partnern wahr, darunter Staatssekretär David Gill, Leiter des Bundespräsidialamtes, Botschafter Heinrich Kreft, Sonderbeauftragter für den Dialog zwischen den Kulturen des Auswärtigen Amts, Dr. Christoph Krupp, Leiter der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg, Vertreter des deutschen Innenministeriums und der evangelischen, katholischen, jüdischen und muslimischen Gemeinschaften. Auf besonderes Interesse traf ein Staatsvertrag zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und mehreren muslimischen Vereinigungen in Hamburg über die konkrete Ausgestaltung der Religionsfreiheit für Muslime.