Kontextspalte

Inhalt

Das IFSH-Doktorandenprogramm

Mit seinem Doktorandenprogramm hat das IFSH seine traditionell intensive Nachwuchsförderung des Instituts auf eine breitere Basis gestellt. Über Kooperationsverträge des IFSH mit der Universität Hamburg und dem GIGA (German Institute for Global and Area Studies) ist Promovierenden am IFSH darüber hinaus die Teilhabe an deren strukturierten Promotionsprogramme eröffnet.

Im Rahmen des Programms besteht für die Promovierenden die Möglichkeit in eine intensive Betreuung durch erfahrene wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts eingebunden zu werden, die es ihnen ermöglicht, eine Dissertation erfolgreich abzuschließen und gleichzeitig Schlüsselqualifikationen für Berufstätigkeiten innerhalb und außerhalb wissenschaftlicher Einrichtungen zu erwerben. Darüber hinaus werden am IFSH Promovierende mitbetreut, die an mit dem IFSH verbundenen Instituten zu einschlägigen Themen arbeiten. Die meisten Studierenden promovieren in Graduiertenschulen der Universität Hamburg, dies ist aber keine Bedingung für die Teilnahme am Doktorandenprogramm.

Zugangsvoraussetzungen für die Promotion an der Universität Hamburg sind auf den entsprechenden Webseiten der Universität Hamburg verfügbar. Dazu gehören u.a. ein überdurchschnittlicher sozial-, geistes- oder naturwissenschaftlicher Studienabschluss. Das IFSH führt eine eigene Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern durch. Breite Kenntnisse der Grundlagen der Friedensforschung und die Wahl eines friedenswissenschaftlichen Promotionsthemas im Rahmen des jeweils gültigen Arbeitsprogramms des IFSH werden erwartet. Die Doktorandinnen und Doktoranden am IFSH sind ihren Dissertationsthemen entsprechend den Arbeitsbereichen und interdisziplinären Forschungsprojekten des IFSH - und hier wiederum einem persönlichen Betreuer - zugeordnet. Für die generelle Durchführung des Programms wird ein Programmleiter gestellt.

Im Zuge des Programms sollen durch die Integration in den Wissenschaftsbetrieb des IFSH sowohl akademische als auch berufs- und praxisrelevante Qualifikationen vermittelt werden. Die Teilnahme an dem vom Programmleiter durchgeführten IFSH-Doktorandenseminar und an den wöchentlichen Forschungskolloquien des Hauses ermöglichen die Vertiefung und Erweiterung von Theorie- und Methodenkenntnissen sowie der Erfahrungen mit aktuellen friedenswissenschaftlichen Problemstellungen und bietet den Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse vor einem Forum mit ausgewiesener Expertise.

Das IFSH hat keine eigenen finanziellen Förderprogramme, unterstützt jedoch geeignete Interessenten bei der Einwerbung von Stipendien.