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European Masters "Menschenrechte und Demokratisierung"

Der Studiengang European Masters "Menschenrechte und Demokratisierung" in ein einjähriges multidisziplinäres akademisches Postgraduiertenprogramm für jeweils bis zu 100 Studierende. E.MA wird von 40 europäischen Universitäten und Instituten getragen. Das Projekt wurde im Oktober 1997 als gemeinsames Vorhaben von 27 Universitäten aus 15 Mitgliedstaaten der EU aus der Taufe gehoben. Die Universität Hamburg ist eine von ihnen und wird von Anfang an durch das IFSH vertreten. Professor Hans J. Gießmann, ist Mitglied des E.MA Council of Directors und vertritt die Universität Hamburg in der EUIC Assembly.
Die Organisation des von der EU-Kommission ko-finanzierten Programms liegt in den Händen des Europäischen Interuniversitären Instituts für Menschenrechte und Demokratisierung (EUIC) mit Sitz in Venedig. Erstimmatrikulierende Universität ist Padua.
Ziele des Studiengangs sind die Heranbildung von qualifizierten Experten im Bereich der Menschenrechtswahrung und Demokratisierung für wissenschaftliche und akademische Aufgaben sowie für Tätigkeiten in den Stäben oder in der Feldarbeit nationaler und internationaler Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Die teilnehmenden Universitäten haben ein europäisches Netzwerk für die Lehrplanentwicklung und den Austausch von akademischem Personal im Bereich der Menschenrechte und Demokratisierung zwischen Universitäten und Instituten geschaffen.
E.MA ist in zwei Semester gegliedert. Während des ersten Semesters (18 Wochen), das in Venedig stattfindet, werden die Studierenden durch Professoren und Experten der teilnehmenden Universitäten und Praktikern internationaler Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen unterrichtet. Das erste Semester hat folgende Bestandteile:

  • Menschenrechte (MR) in der Philosophie, der Geschichte und Anthropologie
  • Systeme für den Menschenrechtsschutz
  • MR Standards
  • MR und Gewaltkonflikte
  • Demokratisierung
  • MR und Globalisierung
  • MR in der Praxis. Diese Sektion schließt eine einwöchige Feldexkursion ein.

Die Kurse im ersten Semester kombinieren theoretische und praktische Ansätze zur Befassung mit Aspekten der Menschenrechte und Demokratisierung. Sie umfassen Vorlesungen, Workshops, Rundtischgespräche, Tutorien, methodische und praktische Übungen und Begleitseminare. Einschließlich des Selbststudiums beträgt die wöchentliche Belastung für die Studierenden bis zu 40 Stunden. Das IFSH beteiligt sich am zweiten Bestandteil mit einer Lehreinheit zur OSZE, bestehend aus einer Vorlesung, einem Begleitseminar und einer praktischen Übung (Rollenspiel).
Im zweiten Semester werden die Studierenden auf die teilnehmenden Universitäten aufgeteilt. Sie nehmen an thematisch mit ihren Masterarbeiten verknüpften Vertiefungsseminaren teil. Die Masterarbeiten werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der gastgebenden Universitäten betreut. Das IFSH unterrichtet und betreut durch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von CORE und ZEUS bis zu vier Studierende jährlich.

 

Eingeschriebene E.MA Studierende, die daran interessiert sind ihr zweites Semester am IFSH zu absolvieren, setzen sich bitte mit Dr. Patricia Schneider in Kontakt (schneider@remove-this.ifsh.de).

Internationale Studierende, die Interesse an einer Bewerbung für das E.MA Programm haben, treten bitte mit dem EIUC direkt in Kontakt (siehe www.eiuc.org und FAQ).

Deutsche Bewerber können sich mit Ihren Fragen vor der Bewerbung an die national koordinierende Ruhr-Universität Bochum wenden (http://www.uv.rub.de/pvz-planung/i3v/00000700/00799322.htm und http://www.ifhv.de/index.php/partners/assosiated-programmes)

 

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