Schutz durch Raketenabwehrsysteme? Interviews im WDR und auf zdf.de

 

Im Interview mit dem WDR 5 Morgenecho spricht Rüstungskontrollexperte Dr. Ulrich Kühn über das jüngst an die Ukraine ausgelieferte Raketenabwehrsystem Iris-T. Das System sei dabei noch so neu, dass selbst die Bundeswehr es noch nicht im Einsatz habe. Iris-T könne ein Gebiet in der Größe von halb Nürnberg abdecken und gegen ballistische Raketen, Marschflugkörper, Drohnen und Flugzeuge wirken. Kühn merkt jedoch auch an, dass dieses eine System nicht ausreichend sei, um die Ukraine in der Fläche zu schützen. Die eigenen ukrainischen Flugabwehrsysteme sowjetischer und russischer Bauart seien in den Osten des Landes verlegt worden, um die an der Front eingesetzten Soldaten zu schützen. Dass der russische Präsident Putin jetzt den Krieg in die Städte bringe und diese mit Raketen bombardiere, stelle eine große Herausforderung für die Ukraine dar, so der 
Friedensforscher.

Das gesamte Interview im WDR 5 Morgenecho vom 13.10.2022 können Sie hier nachhören.

 

Unterdessen gibt es erste Forderungen, auch Deutschland mit einem entsprechenden Schutzschirm auszurüsten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach sich dafür aus, ein Raketenabwehrsystem für deutsche Großstädte einzurichten. Auf zdf.de beantwortet Anja Dahlmann, Leiterin des IFSH Büro Berlin, die Frage, ob diese Forderung sinnvoll und umsetzbar ist. 

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