Vita

Judith Nora Hardt leitet das Projekt “Climate change in security perceptions, conceptions and practice at the United Nations Security Council” in Anbindung an das IFSH. Zudem arbeitet sie als Postdoctoral Researcher am Centre Marc Bloch in Berlin zum Thema „Wirtschaftliche Herausforderungen für Europa in den Zeiten der Globalisierung“. Judith Nora Hardt promovierte 2014 an der Universität in Bilbao über das Thema „Environmental Security in the Anthropocene“. Sie hat als Dozentin für Internationale Beziehungen, Nature Conservation und Sozioökonomie an der Eberswalde Universität für Nachhaltige Entwicklung gearbeitet und ist seit dem Jahr 2017 an der Forschungsgruppe “Climate Change and Security” der Hamburg Universität angebunden. Diverse Forschungsaufenthalte führten sie u.a. nach Ecuador, Kanada, Schweiz und Frankreich. Seit März 2019 ist sie im Netzwerk Scientist For Future aktiv.

 

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Judith Nora Hardt befasst sich mit der Frage, ob und wie wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel und des Anthropozäns gesellschaftliche Transformation auslösen. Diese Frage untersucht sie insbesondere anhand von Strukturen, Praktiken und Prozessen von Sicherheitspolitik. Ausgehend von der kritischen Friedens- und Konfliktforschung und einem erweiterten Sicherheitsverständnis analysiert sie hierfür verschiedene Akteure und nimmt dafür auch die Rolle wissenschaftlicher Expertise in den Fokus. Im Rahmen des von ihr geleiteten Projektes „Climate change in security perceptions, conceptions and practice at the United Nations Security Council” arbeitet sie an der Entwicklung neuer Politikansätze und -empfehlungen, und versucht die verschiedenen Herausforderungen im Bereich Klimasicherheit durch einen engen Einbezug von Theorie und Praxis anzugehen.