Vita

Alexandra Datz ist seit Januar 2022 im Rahmen des “Public Interest Science”-Stipendiums Teil des Forschungsbereichs „Rüstungskontrolle und Neue Technologien“. Das Stipendium soll es jungen Absolvent:innen mit einem naturwissenschaftlichem oder technischem Hintergrund ermöglichen, das interdisziplinäre Themenfeld der nuklearen Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung kennen zu lernen. Zuvor hat Alexandra Datz an der Universität Heidelberg studiert. Ihr Schwerpunkt während des Bachelorstudiums lag auf Teilchenphysik. Sie absolvierte Forschungsaufenthalte am CERN in Genf und am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt. Ihre Masterarbeit schrieb sie zu Markov-Chain-Monte Carlo Methoden für die Strömung in porösen Medien am interdisziplinären Zentrum für wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Der Forschungsschwerpunkt von Alexandra Datz liegt im Bereich der nuklearen Abrüstung. Alexandra wendet ihre Kenntnisse und Fähigkeiten aus der Physik auf interdisziplinäre Problemstellungen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz an. Aktuell beschäftigt sie sich mit neuartigen Nachweismethoden für die Abwesenheit von Kernwaffen und spaltbarem Material in Bunkeranlagen. Sie untersucht in Zusammenarbeit mit Moritz Kütt, wie kosmische Myonen für die Detektion von spaltbarem Material eingesetzt werden können.