Vita

Azam Isabaev wurde im usbekischen Buchara geboren. An der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie in Taschkent studierte er Internationale Beziehungen, machte dort einen Bachelor- und Masterabschluss und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Politische Studien. Von Oktober 2013 bis November 2018 war Azam Isabaev Doktorand am IFSH. Im Rahmen seines Promotionsvorhabens untersuchte er Fragen der Außen- und Sicherheitspolitiken der zentralasiatischen Staaten gegenüber Afghanistan in einer perzeptionsbezogenen vergleichenden Analyse. Sein Vorhaben wurde vom DAAD/OSI (2013-2016), von der Universität Hamburg (Leistungsstipendium, 2017) und vom IFSH (2018) gefördert. Im November 2018 wurde Azam Isabaev an der Universität Hamburg promoviert.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Zu den regionalen Forschungsschwerpunkten von Azam Isabaev gehören Zentralasien, der post-sowjetische Raum und Afghanistan. Thematisch befasst er sich vor allem mit Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik der zentralasiatischen Staaten. Sein Fokus liegt dabei auf Untersuchungen von Perzeptionen und Stilen sowie deren Erklärungspotential für variierende außenpolitische Visionen und Praktiken. Darüber hinaus erforscht Azam Isabaev aktuelle regionale Entwicklungen in Zentralasien, die vor dem Hintergrund intensivierender intra-regionaler Kooperation und Konnektivität eine neue Dynamik erleben.