Vita

Barbara Kunz ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFSH in Hamburg, wo sie sich primär mit Fragen der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst. Zuvor war sie über vier Jahre als Wissenschaftlerin am Institut français des relations internationales in Paris tätig, mit Schwerpunkt europäische und deutsch-französische Verteidigungszusammenarbeit. Weitere Stationen ihrer beruflichen Laufbahn sind die Stiftung Genshagen bei Berlin, die Bertelsmann Stiftung und das Centre for Baltic and East European Studies in Stockholm.
Barbara Kunz studierte Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen am Institut d’études politiques (Sciences Po) in Paris. An der Universität Stockholm promovierte sie zur amerikanischen Außenpolitik gegenüber Polen, der Ukraine und Weißrussland nach dem Kalten Krieg. Im Rahmen ihrer Promotion war sie u.a. visiting fellow am Center for Transatlantic Relations (SAIS/Johns Hopkins University) in Washington DC.

 

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Barbara Kunz befasst sich mit der Frage, wie Europa gemeinsam auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts antworten kann. Die Debatte um Europas „strategische Autonomie“ und deren mögliche Ausprägungen steht derzeit im Mittelpunkt ihres Interesses, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der sich wandelnden transatlantischen Beziehungen. In diesem Zusammenhang beschäftigt sie sich besonders mit den unterschiedlichen nationalen Herangehensweisen – insbesondere in Deutschland, Frankreich und Nordeuropa – und Entwicklungen in den relevanten Organisationen, allen voran EU und NATO.
Artikel und Kommentare zu ihren Forschungsthemen erschienen unter anderem in War on the Rocks, Internationale Politik, Le Monde, Zeit online sowie als Policy Papers europäischer und amerikanischer Think Tanks wie Ifri, NUPI oder dem German Marshall Fund.

 

Ausgewählte Veröffentlichungen