Vita

Nina Perkowski ist seit September 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFSH. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Kriminologie der Universität Hamburg tätig, wo sie auch das Erasmus Mundus Promotionsprogramm DCGC koordinierte. Von 2015 bis 2017 arbeitete sie als Research Fellow im Projekt Crossing the Mediterranean Sea by Boat und als Research Coordinator des ESRC Mediterranean Migration Research Programme an der University of Warwick. Nina Perkowski studierte Liberal Arts, Peace Studies und Refugee Studies an der Universiteit Maastricht, UC Berkeley, und University of Oxford. 2016 promovierte sie in Politikwissenschaften an der University of Edinburgh über das Thema “Humanitarianism, Human Rights, and Security in EUropean Border Governance: The Case of Frontex”.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

In ihrer Forschung setzt sich Nina Perkowski damit auseinander, wie Grenzen in und um europäische Gesellschaften gezogen, angefochten und navigiert werden. Sie interessiert sich insbesondere für Kämpfe um humanitäre, menschenrechtliche und sicherheitspolitische Logiken im EU Grenzregime sowie für das Zusammenspiel dieser drei Logiken untereinander. In ihrer Doktorarbeit forschte Nina Perkowski zur EU Agentur für Grenzmanagement, Frontex. Danach analysierte sie in einem Forschungsprojekt europäische Grenz- und Migrationspolitiken aus den Perspektiven von denjenigen, die diese am direktesten betreffen: nämlich Migrantinnen und Migranten selbst.

 

Ausgewählte Veröffentlichungen