Vita

Alina Viehoff ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Projekt “Climate change in security perceptions, conceptions and practice at the United Nations Security Council“. Sie studierte Geographie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Exeter University und an der Universität Hamburg. Während ihres Studiums setzte sie sich insbesondere mit der Kritischen Humangeographie auseinander. Darüber hinaus nahm sie an dem einjährigen Curriculum „Peacebuilding“ des Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrums für Naturwissenschaft und Friedensforschung teil. Zwischen 2018 und 2019 arbeitete sie in dem DFG-Projekt „Die Wissenspolitik der (Un-)sicherheit im Anthropozän“ am IFSH.

 

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Im Rahmen des Projektes „Climate change in security perceptions, conceptions and practice at the United Nations Security Council” setzt sich Alina Viehoff damit auseinander, ob der Klimawandel einen Einfluss auf die Perzeption, Konzeption und Praxis von nationaler und internationaler Sicherheit im UN-Sicherheitsrat hat. Ausgehend von einem erweiterten Sicherheitsverständnis wird diese Frage anhand von 15 Länder-Fallstudien untersucht. Darüber hinaus beschäftigt sich Alina Viehoff mit diversen sozialen Grenzziehungsprozessen auf individueller bis hin zu globaler Ebene. Insbesondere eine postkoloniale Sichtweise auf die Entwicklungsidee und Entwicklungszusammenarbeit ist für ihre Forschung von zentraler Bedeutung. Im Rahmen ihrer Master-Thesis untersuchte sie in einer diskurstheoretischen  und kritischen Analyse den Zusammenhang zwischen Migration, Sicherheit und Entwicklung im Kontext der aktuellen deutschen Entwicklungspolitik.