Vita

Viktoria Vogt arbeitet seit Februar 2020 im Projekt „Forschungs- und Transferstelle Sicherheitssektorreform (SSR Hub)“ als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFSH. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert. Viktoria Vogt ist im Auftrag dauerhaft in die dortige Abteilung für Krisenprävention, Stabilisierung und Konfliktnachsorge entsandt und berät das Ministerium zu Fragen von Sicherheitssektorreform und Governance. Sie hat in Berlin, Salzburg und Mailand studiert und einen M.A. in European Union Studies erworben. Nach dem Studium arbeitete Viktoria Vogt als teaching und research assistant an der Mailänder Bocconi Universität zu Fragen des Vergleichenden Verfassungsrechts. Von 2017-2019 arbeitete sie im Rahmen eines Wissenstransferprojektes als Beraterin für Rechtsstaatsförderung ebenfalls im Auswärtigen Amt.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Viktoria Vogt befasst sich in ihrer Arbeit hauptsächlich mit den außen- und sicherheitspolitischen Instrumenten der Sicherheitssektorreform und der sogenannten Ertüchtigungsinitiative. Ihr Fokus liegt dabei auf der demokratischen zivilen Kontrolle des Sicherheitssektors, sowie der Achtung rechtsstaatlicher Prinzipien bei der Arbeit von Sicherheitsakteuren. Das Prinzip der „Guten Regierungsführung“ (Good Governance) muss darum den Kern der Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Sicherheitsakteuren bilden. Derzeit arbeitet Viktoria Vogt insbesondere zu Governanceaspekten innerhalb von bilateralen und multilateralen Polizeiprojekten und -reformen. Darüber hinaus interessiert sie sich für die Begleitung von Prozessen der Vergangenheitsarbeit und Versöhnung (transitional justice).