Vita

Paul Walker ist seit 2019 Senior Visiting Fellow am IFSH. Zuvor war er Internationaler Programmdirektor beim „Green Cross International“ (GCI) in Genf und Büro-Leiter des GCI in Washington DC. Walker, US-Kriegsveteran aus der Vietnam-Ära, war zudem Mitglied im Streitkräfteausschuss des US-Repräsentantenhauses. Er hat einen Master-Abschluss in „International Studies“ an der Johns Hopkins School for Advanced International Studies (SAIS) und einen Doktortitel in „International Security Studies“ an der Massachusetts Institute of Technology (MIT) erhalten. Im Jahr 2013 wurde Paul Walker mit dem „Right Livelihood Award“ ("Alternativer Nobelpreis") ausgezeichnet.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Kontrolle, Abrüstung, und Nichtverbreitung von atomaren, biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen (WMD): Das sind die Themen, mit denen Paul Walker sich schwerpunktmäßig beschäftigt. Er hat dabei mitgeholfen, das US-Programm „Cooperative Threat Reduction“ (CTR) gesetzlich zu verankern und umzusetzen. Dafür hat er eng mit dem „Global Partnership Against the Spread of Weapons and Materials of Mass Destruction“ (GP) und diversen multilateralen Vertragsregimen zusammengearbeitet, um dazu beizutragen, die Lagerbestände von Massenvernichtungswaffen in den USA, Russland und anderswo zu reduzieren. 2009/2010 half er beim Aufbau von zwei internationalen Netzwerken: Die „Fissile Materials Working Group“ (FMWG/ Arbeitsgruppe für spaltbares Materialien) unterstützte US-Präsident Barack Obama zwischen 2010-2016 bei der Vorbereitung eines Gipfeltreffens zur nuklearen Sicherheit. Das zweite Netzwerk, die „Chemical Weapons Convention Coalition“ (CWCC), setzt sich für die vollständige Umsetzung des Chemiewaffenabkommens ein und initiierte die Gründung der „Organization for the Prohibition of Chemical Weapons“ (OPCW) in Den Haag. Walkers Forschung und seine wissenschaftlichen Publikationen konzentrieren sich zudem auf die Wechselbeziehungen zwischen Sicherheit, Nachhaltigkeit und Gesundheit.