Diskussion über deutsch-amerikanische Zusammenarbeit

Dr. Ulrich Kühn

Am 4. September besuchte Frank A. Rose, ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter im US-Außenministerium, das IFSH. Der ehemalige Assistant Secretary of State for Arms Control, Verification, and Compliance traf sich mit den Teammitglieder des Forschungsbereichs Rüstungskontrolle und Neue Technologien zu einem Gedankenaustausch. Dabei ging es unter anderem um die gegenwärtige Außen- und Sicherheitspolitik der USA im Allgemeinen und um die deutsch-amerikanische militärische Zusammenarbeit im Besonderen. Vor allem die mögliche Nachfolge des Tornado-Kampfjets wurde dabei sehr kontrovers diskutiert. Rose, der nach seiner aktiven Zeit in der Politik nun in Washington D.C. als Senior Fellow für die Brookings Institution arbeitet, stellte im Weiteren den Hamburger Friedensforscherinnen und Friedensforschern seine aktuellen Forschungsschwerpunkte vor. Unter anderem untersucht er die amerikanisch-russische Rüstungskontrolle und die strategische Stabilität im 21. Jahrhundert.