Vita

Reem Ahmed ist seit November 2017 Doktorandin und Stipendiatin an der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law (AMBSL) der Universität Hamburg. Sie gehörte dem IFSH von September 2014 bis Dezember 2018 an, zunächst als Praktikantin und später als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Forschungsprojekts "VOX-Pol Network of Excellence". Seit Januar 2019 vertritt sie das IFSH als Projektkoordinatorin im Projekt VOX-Pol. Im Jahr 2015 absolvierte Reem Ahmed ihr Masterstudium im Bereich Internationale Sicherheit an der Universität Groningen / Niederlande. Zuvor studierte sie Politikwissenschaften an der Universität Leeds / UK und verbrachte ein Auslandsjahr an der Katholieke Universiteit Leuven / Belgien. Während ihrer Studienzeit war sie Praktikantin bei Transparency International in Berlin und arbeitete ehrenamtlich für zwei internationale Wohltätigkeitsorganisationen in London.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

In ihrem interdisziplinären Dissertationsprojekt analysiert Reem Ahmed staatliche Maßnahmen gegen Online-Extremismus. Insbesondere behandelt sie die erkenntnistheoretischen Grundlagen des Konzepts „Online-Radikalisierung“ im Vereinigten Königreich und in Deutschland. Dabei hinterfragt sie, welche Auswirkungen die entsprechenden Diskurse auf die Gesetzgebung in diesen beiden Ländern haben und welche Probleme sich im Zusammenhang mit nationalen, regionalen und internationalen Menschenrechtsregelungen ergeben. Ihr Projekt wird von Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute (Fakultät für Rechtswissenschaft) und PD Dr. Martin Kahl (IFSH) betreut. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des VOX-Pol Network of Excellence hat sich Reem Ahmed vor allem damit beschäftigt, wie insbesondere Rechtsextremisten und Dschihadisten, das Internet nutzen, welche Auswirkungen das Internet auf die Radikalisierung hat und welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden.