Vita

Ann-Kathrin Benner ist seit April 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Projekt „Die Wissenspolitik der (Un-)sicherheit im Anthropozän“ am IFSH beschäftigt. Vorher war sie als Veranstaltungskoordinatorin für das Berlin-Büro des German Institute for Global and Area Studies (GIGA) tätig. Ann-Kathrin Benner studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, der Université de Provence und dem Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen. Im Rahmen ihre Masterarbeit führte sie eine DAAD-geförderte ethnografische Feldstudie zum alltäglichen Handeln von EU-Russland-Expertinnen und -Experten in Riga durch.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Ann-Kathrin Benner analysiert in ihrer Arbeit, unter welchen historischen, technologischen und diskursiven Bedingungen die These, dass wir im Zeitalter des Anthropozäns leben, unter Erdsystemwissenschaftlerinnen und Geologen dies- und jenseits des Eisernen Vorhangs zu Popularität gelangen konnte. Sie beschäftigt sich außerdem damit, wie Praktiken, die der Antizipation von Zukünften dienen (z.B. Szenario-Übungen und Computermodellierung), ausgestaltet sind. Derzeit bereitet sie eine empirische Fallstudie vor, in der die Annahme einer zunehmenden Konvergenz von Wissenspraktiken und Sicherheitspolitik am Beispiel von Vorschlägen zur Manipulation des Erdsystems durch Geoengineering untersucht werden soll. Darüber hinaus interessiert sie sich für innenpolitische Debatten zum Klimawandel in Russland.