Vita

Johanna Polle promoviert seit Dezember 2017 an der Universität Hamburg im Bereich Politikwissenschaft bei Prof. Michael Brzoska. Dabei wird Johanna Polle, wie bereits während ihres Masterstudiums, durch ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung gefördert. Den Master of Philosophy absolvierte sie 2016 am St Antony's College der University of Oxford im Fach Internationale Beziehungen. Zuvor studierte sie Politikwissenschaft in Göttingen, Mailand und Hamburg. Im Wintersemester 2018/2019 hospitierte Johanna Polle als Gastforscherin an der Norman Paterson School of International Affairs (NPSIA) der Carleton University, Kanada.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

In ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sich Johanna Polle mit Veränderungen in der modernen Kriegsführung unter besonderer Berücksichtigung von Rüstungsdynamiken. Im Zentrum stehen friedens- und sicherheitspolitische Fragestellungen zu neuen Risikotechnologien und Rüstungskontrolle. Der Schwerpunkt hierbei liegt auf unbemannten Waffensystemen, insbesondere der Proliferation militärischer Drohnen in Europa und Nordamerika sowie zukünftiger Letaler Autonomer Waffensysteme (LAWS). Das theoretische Interesse der Politikwissenschaftlerin liegt dabei auf Diskursanalysen und Dynamiken internationaler Sicherheitsnormen. In ihrer Doktorarbeit, betreut von Prof. Michael Brzoska und Prof. Elvira Rosert, untersucht sie die parlamentarische Debatte zur Militärdrohnenpolitik im Deutschen Bundestag. Johanna Polle ist Mitglied des „Transatlantic Cyber Forums“ (TCF), einem intersektionalen Expert*innen-Netzwerk der Stiftung Neue Verantwortung. Dort gehört sie der transatlantischen Arbeitsgruppe „Maschinelles Lernen und Informationssicherheit“ an.

Ausgewählte Veröffentlichungen