Das Forschungsprojekt „Klimawandel und Sicherheit im UN-Sicherheitsrat“ (CLISEC UNSC) geht der Frage nach, ob und wie die 15 Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrates (2020) den Klimawandel-Sicherheits-Nexus in ihrer nationalen und internationalen Politik und Praxis berücksichtigen. Die Analyse fokussiert vor allem die Sicherheitsverständnisse traditioneller Sicherheitsakteure, aber auch andere staatliche Akteure werden beachtet. Für diese Untersuchung wurde ein großes internationales Wissenschaftsnetzwerk eingebunden. Die Fallstudien sind in Zusammenarbeit mit interdisziplinären und länderspezialisierten Partnerwissenschaftler*innen durchgeführt worden. Die Analyse stützt sich auf ein breites Spektrum offizieller Primärquellen von Regierungen zu ihren Politiken und den Strategien verschiedener Ministerien (z.B. die Sicherheitsstrategien der Verteidigungsministerien). Zusätzlich werden Dokumente des UN-Sicherheitsrats und interdisziplinäre wissenschaftliche Literatur zum Klimawandel-Sicherheit-Nexus einbezogen. Die Analyse berücksichtigt die Jahre 2007 bis April 2020, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den jüngsten Ereignissen liegt.

Das Projekt wird in Kooperation zwischen dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und der Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit (CLISEC) der Universität Hamburg durchgeführt und ist vom Auswärtigen Amt gefördert.