IFSH erhält vom Außenministerium Zuschlag für Millionenprojekt – Festakt im Hamburger Rathaus mit Bundesaußenminister Heiko Maas

Mit Videoaufzeichnung der Minister-Rede!

Die gesamte Rede von Bundesaußenminister Heiko Maas sehen Sie hier.

Roter Teppich, Blitzlichtgewitter: großer Tag für das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hatte zu Ehren des IFSH zu einem Senatsempfang geladen und dafür den größten Festsaal des Hamburger Rathauses herrichten lassen. Grund: Das Auswärtige Amt hat dem Institut den Zuschlag für ein Millionenprojekt erteilt. Damit wird das Forschungs- und Transferprojekt Rüstungskontrolle und Neue Technologien ins Leben gerufen. Künftig werden die Hamburger Friedensforscherinnen und Friedensforscher gezielt zu neuen sicherheitspolitischen Risiken und deren Einhegung durch Rüstungskontrolle und Abrüstung forschen. Im Beisein von Bundesaußenminister Heiko Maas wurde das Projekt mit dem Festakt im Hamburger Rathaus offiziell gestartet.

„Wir wollen die Rüstungskontrolle stärker auf die Tagesordnung setzen. Dafür unterstützen wir auch verstärkt die Forschung auf diesem Feld und fördern das IFSH jährlich mit einer Million Euro“, erklärte der Minister in seiner Festrede. Die Förderung solle auch dazu beitragen, dass das IFSH zu einem führenden Zentrum für Rüstungskontrollforschung in Europa und darüber hinaus werde, so Maas weiter. Denn die beratende Wissenschaft sei gerade in langwierigen und komplexen Prozessen wie der Rüstungskontrolle eine unverzichtbare Hilfe. Sie sei Ratgeber, Kritiker und intellektueller Sparringpartner für die Diplomatie und das Militär, so Außenminister Maas.

Rund 150 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft waren der Einladung des Ersten Bürgermeisters ins Hamburger Rathaus gefolgt. Die Wissenschaftliche Direktorin des IFSH Prof. Dr. Ursula Schröder wies in ihrer Rede darauf hin, dass insbesondere in Zeiten von Fake-News gesichertes Wissen und die Expertise erfahrener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unverzichtbar sei.  

Unter der Moderation von Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbundes von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, gab es im Anschluss an die Reden eine Paneldiskussion. Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Angela Kane, ehemalige Hohe Repräsentantin für Abrüstungsfragen der Vereinten Nationen und Prof. Dr. Götz Neuneck vom IFSH diskutierten über die gegenwärtigen Herausforderungen für die Rüstungskontrolle.

Die Paneldiskussion können Sie sich in voller Länger auf unserem IFSH-Kanal auf YouTube anschauen.
Weitere Informationen und eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.