Nationale Sicherheitsstrategien und Klimasicherheit im weltweiten Vergleich

IFSH-Wissenschaftler auf Konferenz in Canberra

Weltweit veröffentlichen Regierungen und Ministerien Sicherheitsstrategien, um ihre sicherheitspolitischen Einschätzungen und Maßnahmen vorzustellen. Diese Dokumente äußern sich in unterschiedlicher Weise zu drei Grundfragen der Sicherheitspolitik: Wer oder was ist zu schützen? Wovor soll geschützt werden? Und mit welchen politischen und militärischen Mitteln soll dieser Schutz erfolgen?

IFSH-Wissenschaftler Anselm Vogler gab am 27. September auf der Jahreskonferenz der Australian Political Studies Association (APSA) mit zwei Vorträgen Einblicke in seine aktuelle Forschung zu weltweiten Sicherheitsstrategien. In der ersten Präsentation schilderte er, was Staaten in den ersten beiden Dekaden des 21. Jahrhunderts als Bedrohungen und Gefahren wahrgenommen haben und welche Schutzgüter sie in ihren Strategien definieren. Im zeiten Vortrag diskutierte Anselm Vogler, wie in Nationalen Sicherheitsstrategien und Weißbüchern weltweit auf den Klimawandel und andere Umweltthemen eingegangen wird.

Anselm Vogler forscht im DFG-finanzierten Teilprojekt Konflikt und Kooperation am Klima-Sicherheits-Nexus des Exzellenzclusters „Klima, Klimawandel und Gesellschaft“ der Universität Hamburg.