Vita

Lea Brost arbeitet seit Februar 2021 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Projekt „Konfigurationen von gesellschaftlichen und politischen Praktiken im Umgang mit dem radikalen Islam“ (KURI). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Bevor sie zum IFSH kam, absolvierte sie ein Praktikum beim United Nations Office of Counter-Terrorism (UNOCT) in New York. Lea Brost hat Internationale Geschichte und Politik an der University of Leeds und der Università degli Studi di Siena studiert. Ihren Master in Intelligence and International Security legte sie am King’s College London ab.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Aktuell arbeitet Lea Brost an einer Langzeitstudie des Phänomenbereichs „radikaler Islam“ und der Analyse von Trends in diesem Bereich. Dabei betrachtet sie nicht nur islamistisch motivierte Anschlagsversuche oder Anschläge, sondern auch sonstige extremistische Aktivitäten und öffentliche Auftritte von Islamist*innen. Ihr besonderes Interesse gilt den Themen Radikalisierung, Extremismus und Terrorismusbekämpfung. In der Vergangenheit hat sich Lea Brost mit deutschen Terrorismusbekämpfungsmethoden von 1970 bis in die Gegenwart befasst. Ferner verglich sie, welche Unterschiede es in der Bekämpfung von Rechtsterrorismus und islamistischem Terrorismus in Deutschland gibt.