Das Forschungsprojekt hat das Spannungsfeld im Umgang mit dem radikalen Islam zwischen Prävention und strafrechtlichen Sanktionen untersucht. Ziel war es, einerseits die gesellschaftlichen Anforderungen an den Staat und an zivilgesellschaftliche Einrichtungen zu beleuchten. Andererseits ging es aber auch um die Frage, wie das Problem des radikalen Islam wahrgenommen wird und welche Handlungsmöglichkeiten, Konzepte und Praktiken der Politik, Verwaltung, den Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftlichen Gruppen zur Verfügung stehen, um auf radikale Islamist*innen in Deutschland und Europa angemessen zu reagieren.
KURI war ein gemeinsames Forschungsprojekt des IFSH und des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (PRIF). Es wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Gesamtsumme von 1,36 Mio. Euro gefördert. Die Ergebnisse sollen im März 2025 in Berlin vorgestellt werden.

Laufzeit: September 2020 – März 2025