Studiengang Peace and Security Studies (M.A.)

Arbeiten für den Frieden: ob in der Wissenschaft oder in der Praxis – unser Masterstudiengang Peace and Security Studies (M.A.) bietet dafür die Grundlage. Der Studiengang wurde zum ersten Mal im Wintersemester 2002/03 angeboten – 2022 schließt der nunmehr 20. Jahrgang sein Studium erfolgreich ab. Obwohl ähnliche Masterprogramme auch von anderen Instituten und Universitäten angeboten werden, war und ist der Peace and Security Studies-Studiengang am IFSH etwas, das es in dieser Form kein zweites Mal gibt: Als bislang Einziger in Deutschland verknüpft er Fragen der Sicherheitspolitik und Sicherheitsforschung mit einer friedenswissenschaftlichen Perspektive.

Der Masterstudiengang richtet sich an Bachelor- und andere Hochschulabsolvent*innen, die bereits mindestens einen Abschluss erworben haben (Zulassungsvoraussetzung: 180 ECTS). Zum Wintersemester 2022/23 wird das Curriculum auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern umgestellt. Studierende, die 240 ECTS mitbringen, können eine Verkürzung auf zwei Semester beantragen.

Das Studium vermittelt grundlegende Kenntnisse über Themen, Theorien und Methoden friedens- und sicherheitspolitischer Forschung und führt in die Grundlagen der praxisorientierten Bearbeitung ein. In den Seminaren setzen Sie sich außerdem mit friedens- und sicherheitspolitischen Problemlagen und möglichen Handlungsoptionen auseinander. Sie lernen Instrumente zur Bearbeitung dieser Herausforderungen kennen sowie deren normative Bewertung aus friedenswissenschaftlicher Perspektive.

Der Master of Arts in Peace and Security Studies verbindet forschungs- mit praxisorientiertem Lernen und ist interdisziplinär ausgerichtet: vermittelt werden Wissen und Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Geisteswissenschaften, Ethik und Naturwissenschaften. Ermöglicht wird dies durch eine enge Kooperation mit anderen akademischen Einrichtungen aus dem In- und Ausland, die eine thematische Nähe zur Arbeit des IFSH haben. Dieser Kooperationsverbund bietet thematisch vielfältige Seminare, interessante Praktikumsplätze und einen Austausch mit Wissenschaftler*innen und Lehrenden unterschiedlicher Fachdisziplinen. Ergänzt wird das Studienangebot durch Exkursionen, etwa zum Bundestag nach Berlin, zur OSZE nach Wien oder zum Europaparlament nach Brüssel.

Die Vielfalt des Programms spiegelt sich auch in der kulturellen und fachlichen Diversität der Studierenden wider: Es sind Sozialwissenschaftler*innen, aber bspw. auch Ingenieur*innen, Pädagog*innen oder Jurist*innen, teils mit Berufserfahrung, und sie kommen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern weltweit.

Ein Blick in die Verbleibstatistik der bisherigen Jahrgänge zeigt: Unsere Absolventinnen und Absolventen sind begehrte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Das Masterstudium bereitet Sie u.a. auf eine Tätigkeit in der friedenswissenschaftlichen Forschung, bei einer Nichtregierungsorganisation oder im diplomatischen Dienst vor.

Das Studium ist gebührenfrei. Hier finden Sie weitere Informationen zum Studiengang und Bewerbungsverfahren.

Unterstützt wird das Masterprogramm durch ein großes Alumni-Netzwerk, das aus ehemaligen und aktuellen Studierenden, Dozent*innen sowie Freund*innen des Instituts besteht („Förderverein M.P.S. Hamburg e.V.“).

Hier sehen Sie eine Karte mit Standorten, die Friedens- und Konfliktforschung als Studiengang anbieten (blau) und Standorten, die Elemente der Friedens- und Konfliktforschung als Teil eines Studiengangs anbieten (orange).

Bewerbungszeitraum: 15.2. - 31.3.2022


Bewerbungszeitraum:
15.2. - 31.3.2022