Vita

Dr. Ulrich Kühn ist stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs „Rüstungskontrolle und Neue Technologien“ am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH). Er ist außerdem ein Non-Resident Scholar des Nuclear Policy Program, Carnegie Endowment for International Peace, sowie Gründer und Ständiges Mitglied der trilateralen Deep-Cuts-Kommission. Vor seinem Wechsel zum IFSH arbeitete Ulrich Kühn für das Vienna Center for Disarmament and Non-Proliferation, die Helmut-Schmidt-Universität und das Auswärtige Amt. Von 2016 bis 2017 war er Stanton Nuclear Security Fellow am Carnegie Endowment for International Peace. Ulrich Kühn ist ein Alumnus der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Ulrich Kühn arbeitet an den Schnittstellen von Sicherheitsstudien und Konfliktforschung. Im Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit stehen Rüstungskontroll- und Nichtverbreitungsmechanismen, das Paradigma der Abschreckung, euroatlantische und europäische Sicherheit sowie internationale Sicherheitsinstitutionen. Konkret forscht Ulrich Kühn zu nuklearen Politiken, zu Sicherheitsmechanismen zwischen der NATO und Russland, zur konventionellen Rüstungskontrolle in Europa, zur Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands, der USA und Russlands, und zu Vertrauens- und Sicherheitsbildenden Maßnahmen (VSBM) der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Artikel und Kommentare zu seinen Forschungsthemen erschienen unter anderem in Foreign Affairs, The New York Times, The Washington Quarterly, Bulletin of the Atomic Scientists und War on the Rocks.

Ausgewählte Veröffentlichungen