Kriegsfolgen für Klima und Umwelt: Aktuelle Beiträge von Anselm Vogler

 

Der russische Angriff auf die Ukraine bedeutet für Menschen unermessliches Leid: Soldat:innen und Zivilist:innen sterben, Millionen von Ukrainer:innen werden zur Flucht gezwungen und es gibt Hinweise auf russische Kriegsverbrechen. Darüber hinaus gefährdet der Krieg die weltweite Nahrungsmittelversorgung.
Die Folgen, die der Krieg auf die Umwelt und das Klima hat, stehen weniger im Fokus der Öffentlichkeit, sind aber dennoch gravierend.
In seinem Blogbeitrag für die Friedensakademie erläutert Anselm Vogler diese Folgen. Er zeigt auf, wie der Militäreinsatz die lokale Umwelt auf lange Zeit durch Schadstoffeinträge und Altlasten verseucht. Zudem werden bei den Kampfhandlungen sowie den energie- und sicherheitspolitischen Reaktionen neue Emissionen freigesetzt. Und nicht zuletzt stellt der Krieg auch die europäische Energiepolitik vor neue Herausforderungen.

Den Beitrag "Die Folgen des russischen Angriffs für Umwelt, Klima und Klimapolitik" für den Friedensakademie-Blog vom 25. Juli 2022 lesen Sie hier.

 

In einem weiteren Beitrag für das IPG-Journal der Friedrich-Ebert-Stiftung geht der IFSH-Klimaexperte auf das Spannungsverhältnis von Klimawandel und militärischer Verteidigung ein. Streitkräfte können erstens nur auf die immer heftigeren Symptome des Klimawandels reagieren. Beispielsweise indem sie bei Flutkatastrophen oder Waldbränden Unterstützung leisten. Zweitens gefährdet der Klimawandel ihre Einsatzfähigkeit, etwa weil Personal und Material nicht auf steigende Wetterextreme ausgelegt sind. Drittens trägt der Betrieb schweren Geräts, wie etwa Flugzeugen, Hubschraubern, Panzern und Schiffen, mit erheblichen Emissionen selbst zum Klimawandel bei. Der Beitrag diskutiert mögliche Lösungsansätze für diese Problemlage. 


Den Beitrag „Sicherheit mit Treibhausgas“ für das IPG-Journal vom 28.07.22 lesen Sie hier.