Vita

Moritz Kütt arbeitet seit August 2019 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich „Rüstungskontrolle und Neue Technologien“ des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH). Er ist Physiker (Promotion) und Politikwissenschafter (BA) und hat 2016 an der TU Darmstadt mit einer Arbeit zur Rolle von Open Source Software zur Vertrauensbildung in der nuklearen Rüstungskontrolle promoviert. Vor seiner Zeit in Hamburg absolvierte er mehrere Aufenthalte am Program on Science and Global Security der Princeton University. Zunächst als Visiting Student Research Collaborator (2015-16), gefördert durch ein ERP-Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, und später als Postdoctoral Research Associate (2017-19).

Forschungsprofil | aktuelle Projekte

Der Forschungsschwerpunkt von Moritz Kütt liegt in der Entwicklung von neuen Ansätze und innovativer Technologien für Verifikation nuklearer Rüstungskontrolle, Nichtverbreitung und der Abrüstung von Kernwaffen. Hierbei sollen insbesondere die Nichtkernwaffenstaaten gestärkt werden, um sie zu effektiven Teilhabern internationaler Verifikationsregime zu machen. Neben klassischen Instrumenten ist er daran interessiert, neue Technologien (z.B. Open Source Software, Virtual Reality, Robotik) für Verifikationsaufgaben nutzbar zu machen. Aktuell befasst er sich mit der Verifikation des kürzlich verhandelten Atomwaffenverbotsvertrages, sowie der Möglichkeit neuer vertrauensbildender Maßnahmen im europäischen Rüstungskontrollkontext.

Ausgewählte Veröffentlichungen