Neuerscheinung: S+F. "Friedenspolitik heute: das Ende des liberalen Paradigmas?"

Abschluss des IFSH-Arbeitsprogramms 2013-2018

Die globalen Machtverschiebungen fordern die westlich-liberalen Demokratien wie nie zuvor heraus. Lange als etabliert geltende Werte und Normen sowie innere und äußere Ordnungsmodelle von Staaten werden in Frage gestellt. Digitalisierung und technologischer Fortschritt verändern Gesellschaften und die Bedingungen, um Gewalt und Kriege zu verhindern, einzudämmen oder zu beenden. Das alles führt zu der Frage, wie wirkungsvoll traditionelle liberale Friedenskonzepte und friedensstrategische Ansätze heute noch sind.

In seinem mittelfristigen Arbeitsprogramm „Friedensstrategien heute – Friedens- und Sicherheitspolitik an den Bruchstellen der Globalisierung“ (2013-2018) hat sich das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) kritisch mit dem liberalen Paradigma in der Friedensforschung und in der friedensorientierten Sicherheitspolitik im Zeitalter der Globalisierung auseinandergesetzt. Der Themenschwerpunkt der neuen S+F-Ausgabe fasst zentrale Arbeiten und Ergebnisse zusammen und beleuchtet ausgewählte Aspekte. Michael Brzoska, Regina Heller, Martin Kahl und Anna Kreikemeyer sind die Herausgeberinnen und Herausgeber des aktuellen Heftes.

Die aktuelle Ausgabe können Sie beim Nomos-Verlag bestellen.