Soziale Medien bilden im zunehmenden Maße einen Ort der Austragung gesellschaftlicher und politischer Konflikte. Extremistische Individuen und Gruppen nehmen an diesen Auseinandersetzungen teil und nutzen sie als Plattform zur Propaganda und zu Aufrufen zur Gewalt.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Verbundprojekt PANDORA untersucht zum einen extremistische Diskurse im Internet. Zum anderen fragt es danach, welche Mobilisierungs- und Radikalisierungseffekte diese Diskurse in der realen Welt erzeugen. Die Schwerpunkte des IFSH-Teilvorhabens liegen auf dem Doppelvergleich von rechtsextremistischen und salafistisch/dschihadistischen Mobilisierungen zur Gewalt in der virtuellen und der realen Welt sowie der Erforschung der Möglichkeiten zur Deradikalisierung und ihrer Umsetzung in die Praxis.

Laufzeit: März 2017 – Februar 2020